Gesichter Afghanistans – Erfahrung einer alten Welt

Yvonne v. Schweinitz · Fotografien von 1953

Hamburg – Ausstellung vom 11. Mai bis 2. Juli 2010

Als junge Fotografin „erfuhr“ Yvonne v. Schweinitz, damals Gräfin v. Kanitz, 1953 den Vielvölkerstaat Afghanistan als Höhepunkt einer siebenmonatigen Reise durch den Nahen und Mittleren Osten. Von dieser Reise stammen die in dieser Ausstellung gezeigten Fotografien.
Im Iran angekommen lernte sie in der britischen Botschaft in Teheran den afghanischen Kulturattaché Abdul Ghafur Brechna kennen. Er ermöglichte der jungen Gräfin den Grenzübertritt ins benachbarte Afghanistan. Über Herat, Farah, die Wüste Khash und Kandahar ging die Fahrt bis in die Hauptstadt Kabul. Während des Aufenthalts von etwa drei Monaten erkundete sie Land und Leute, Kultur und Landschaften, darunter auch das Bamiyan-Tal mit den berühmten Buddhastatuen.
Die Erlebnisse dieser Reise in einer heute größtenteils so nicht mehr erkundbaren Welt wurden von Yvonne v. Schweinitz auf eindrucksvolle Weise dokumentiert. Auf der Fahrt entstanden hunderte von Schwarz-Weiß-Fotografien, die sowohl ethnologisch als auch dokumentarisch Raritäten sind.
Präsentiert werden um die 120 Fotografien, ergänzt um kunstgewerbliche Objekte aus Hamburger Privatsammlungen. Ein Ausstellungsprojekt von Claus Friede*Contemporary Art, Hamburg und Marcard Pro Arte & V V GmbH, Hamburg.
Mit freundlicher Unterstützung von