„Intérieur rouge avec Transatlantique bleu“, 1959
Farbaquatinta von Aldo Crommelynck nach einem Gemälde.
40,5 x 32,6 cm. Signiert und nummeriert. Auf Velin von BFK Rives.
Für eine Privatsammlung im Auftrag ersteigert.

Pablo Picasso (1881 - 1973)


Der in Malaga/Spanien als Sohn des Malers José Ruiz Blasco und dessen Frau Maria Picasso López geborene Pablo Ruiz y Picasso gilt heute als der wahrscheinlich wichtigste Künstler des 20. Jahrhunderts. Er war ein Kunstgenie, war Maler, Grafiker und Bildhauer. Sein Gesamtwerk umfasst allein 15.000 Gemälde, dazu Zeichnungen Grafiken, Plastiken und Keramiken. Die Gesamtzahl seiner Werrke wird auf 50.000 geschätzt.
Sein Oeuvre ist geprägt durch eine große Vielfalt künstlerischer Ausdrucksformen und Techniken. Die Werke aus seiner Blauen und Rosa Periode sowie die Erfindung des Kubismus (zusammen mit Georges Braque) begründen den Ruhm Picasso’s. Sein Gemälde „Les Demoiselles d‘Avignon“ von 1907 avancierte in den 1920er Jahren zur Ikone der Moderne.
Neben dem monumentalen Gemälde „Guernica“ für den spanischen Weltausstellungs­pavillon 1937, einer künstlerischen Umsetzung der Schrecken des Spanischen Bürger­kriegs, hat kein anderes Kunstwerk des 20. Jahrhunderts die Forschung so heraus­gefordert wie „Les Demoiselles d’Avignon“. Für den Weltfriedenskongress 1950 in Sheffield entwarf er das Plakat mit einer fliegenden Taube, die seither als das Friedens­symbol schlechthin gilt.
Sichtbares Zeichen von Picassos Ruhm sind die drei Museen in seinem Namen: Eröffnet 1963 machte das Museu Picasso in Barcelona den Anfang, gefolgt vom Musée Picasso Antibes 1966 – beide entstanden somit zu Lebzeiten. Das Musée Picasso Paris entstand 1985. Als Pablo Picasso am 8. April 1973 in Mougins/Frankreich verstarb, war er der erste lebende Künstler, dem 1971 die Ehre zuteil geworden war, anlässlich seines 90. Geburts­tages, im Louvre auszustellen.