YANG Chi-Hsin ››Zeitkapsel‹‹

Fotografien einer Dekade: Taiwan zwischen 1950 und 1960

YANG Chi-Hsin (1923-2005) dokumentierte zwischen 1950 und 1960 das Leben in Taiwan. Im Auftrag eines landwirtschaftlichen Magazins und der „Sino-American Joint Commission on Rural Reconstruction” (JCRR), einer Organisation der US-amerikanischen Regierung, entstanden rund 10.000 Fotografien, die Sie halten Lebenswelten fest, die heute größtenteils verschwunden sind, da die Insel zu den am dichtesten besiedelten Ländern der Welt gehört, und erzählen vom Alltag der Bevölkerung in vorindustrieller Zeit.

Die Fotografien sind von beeindruckender bild- künstlerischer Qualität. Sie stellen das Leben und Arbeiten in den Mittelpunkt, blicken auf unbeschwerte Kindheit, zeigen die Küstenbewohner beim Fischfang und das Leben der Minderheiten. Auch die kulturellen und religiösen Traditionen werden thematisiert.

YANG gehört zu den arriviertesten Nachkriegsfotografen Taiwans. Noch zu Lebzeiten wählte er selbst die Bilder aus, die nun erstmalig in Hamburg präsentiert werden.

Ein Ausstellungsprojekt von Claus Friede*Contemporary Art, Hamburg und
Marcard Pro Arte & VV GmbH, Hamburg.

Mit freundlicher Unterstützung von:

Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland, Büro Hamburg


Wheeler Europe GmbH